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Zum Wonnemonat ein Gedicht, warum nicht, warum nicht.
Maiennacht * Der Tag ist vorbei gerade verklungen die Vögel ihr letztes Lied heut gesungen das Licht weicht nur langsam und zögernd dem Dunkel doch dann welch ein Glanz viele Sterne da funkeln und ganz hell erleuchtet der Mars sticht hervor obwohl er schon weiter als Wochen zuvor * die Dunkelheit flirrt in besonderem Charme weil Neumond und vom Tage noch warm * nur die Hütt´ macht Alarm rumpelt und bumpelt das fleißige Treiben auch ein Zug fährt vorbei lässt die Gleise sich reiben an den Rädern die drehen um voran zu treiben * die Nacht ist so schön hält mich ganz im Bann Kirchuhr schlägt zwei Bimbam Bimbam Ermahnt die Nacht geht voran * Die Nacht verströmt ihre Milde und Würze Macht ganz benommen Und wohlig in Kürze * Müdigkeit bei mir ist zu spüren ein Gähnen die Augen sie klimpern träge mit Bedacht für heut ist genug deck mich zu gute Nacht * mai 2004 ©ursossy
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