Frühlingsregen
Ein paar alte Frühlingsgedichte von mir:
Er steigt hervor der Frühlingsduft,
aus dieser schwarzen Erden
und Fruchtbarkeit liegt in der Luft,
verheißt ein neues Werden,
verheißt uns allen neues Leben,
ein neuer Anfang wird gemacht
die Mutter Erde wird es geben,
sie hat das Feuer neu entfacht.
Das Füllhorn ihrer guten Gaben,
schenkt sie uns immer wieder neu,
der Kreislauf wird kein Ende haben,
Natur bleibt stets dem Menschen treu.
Auch wenn der Mensch, in seinem Wahn,
dieses Geschenks nicht wert,
das Leben fängt stets wieder an,
nur Heil uns wiederfährt.
Weicher Boden unter den Füßen,
Eis, das langsam abwärtsschmilzt,
Maulwurfshügel, die neu wachsen,
Knospen, die zum Brechen prall.
Vogellied, am frühen Morgen,
Taubenpaar im Paarungsrausch,
Sonnenlicht, durch trübe Fenster,
frohes Hoffen, überall.
Gleißend klare Morgensonne,
erste Spitzen, die zartgrün,
Sonnenwärme, auf den Gliedern,
Vogelschwärme nordwärts ziehn.
Neues Licht und neues Werden,
neu auch ich und alle Welt,
wieder neues, frohes Leben,
Frühling ist´s, der Einzug hält.
Wetterhexe kanns nicht lassen,
schreitet wieder fort zur Tat,
denn sie kann es noch nicht fassen,
dass sie es empfunden hat.
Frühling soll bald wiederkommen,
wär so lang schon an der Zeit,
Vogelsang wurd schon vernommen,
doch der Frühling scheint noch weit.
Wenn das Grün wie Nebelschwaden,
auf den kahlen Bäumen liegt.,
schenkt der Frühling seine Gnaden,
endlich hat er nun gesiegt.
Auf den Wiesen wird es bunter
und das Herz wird wieder weit,
die Gefühle rauf und runter,
haben ihre hohe Zeit.
Menschen fangen an zu träumen,
was der Winter unterdrückt,
wenn der Blick von Blütenbäumen,
uns die Herzen so entzückt.
Alle fangen an zu leben,
waren viel zu lange starr,
denn die Liebe will nun geben,
diesen Frühling manchem Paar.
In den Herzen siegt die Sonne,
macht sie glücklich und bereit,
denn die wahre Liebeswonne
ist die schöne Frühlingszeit.
Feiert sie mit frohen Sinnen,
spürt die große Festlichkeit,
denn in jedem Neubeginnen,
liegt die wahre Menschlichkeit.
Stillstand
die weiße Decke über allem,
das sich schon lange regen will,
sie hemmt noch lange alles Leben,
bedrückt das Sein und hält es still.
Ungeduld wird in mir wach,
ich will nicht länger warten,
ich sehne mich schon so danach,
nach Sonne, Luft und Garten.
Die wundervollste Kostbarkeit,
das allererste Bunt
dann endlich, ist es wieder Zeit,
mein Herz fühlt sich gesund
C: Wetterhexe