Schillers tolle Tanten Schillers tolle Tanten


Weiberlyrik - Weiberlogik Schiller 1781
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" Wer die Dinge sehr lange abwägt, wird viel weniger leisten!" Friedrich Schiller ( 1759 - 1805 )
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- Februar

    ohne Titel

    Nebel
    Grau in Grau
    Dunkelheit
    Nacht
    Winter
    Doch, da
    Plötzlich ein Sonnenstrahl
    Und der Frühling beginnt

    © Petra Ulbrich
____________
Ein Monatsgedicht, das nicht so stimmig und schön wie die der anderen ist. Ihr werdet gemerkt haben, dass ich anders (ver)dichte - darf ich trotzdem bleiben?
Dieses Gedicht ist aus dem Jahr 2001
piri am 26.2.06 22:37


Weg mit dem Winter!

Der Frühlingswind bläst in sein Horn,
vertreibt mit Sturm die Wintergeister.
In dunkle Winkel dringt er ein,
alte Fesseln und Netze zerreißt er.

Hol deine Rassel! ruft er mir zu,
du kannst mein Lied begleiten.
Singen und tanzen und lachen sollst du.
Komm, laß uns den Winter vertreiben!

Ich schwinge mich auf des Sturmes Roß
und brause wild mit ihm über`s Land.
Wir treiben den Winter vor uns her,
Sturm und ich, die Rassel in der Hand

(c) Trollblume

trollblume am 22.2.06 18:09


Ich will FRÜHLING!!!!

Ich will Sonne, ich will Leben,
hab den Winter längst schon satt!
Wird es nicht bald Frühling geben?
Denn ich fühl müd und matt.
Will den Vogelsang bald hören
und will bunte Blüten sehn.
Winter kann so viel zerstören,
Winter, du musst endlich gehn.
Wenn die grünen Blätterspitzen
zeigen ihren Schleiertanz,
wenn Gefühle locker sitzen,
bin ich wieder heil und ganz.
Ich will endlich wieder leben
sonnen mich im Gartentraum
Samen in die Erde geben
und Gefühlen ihren Raum.
Freier atmen will ich wieder
und im leichten bunten Kleid
hör ich dann die Vogellieder
nach der langen, kalten Zeit.
Will die Pflanzen neu begrüßen,
Freunden gleich, wie jedes Jahr.
Mir den Abend dann versüßen,
Frühlingsluft, wie wunderbar!

C: Wetterhexe



Mit ganz lieben Grüßen an: BERKANA!!!
wetterhexe am 12.2.06 22:04


Winter ade

Christrosen erblühen trotz Kälte und Schnee!
Der Winter sagt uns bald "Ade,
nun ist es genug, ich mache Platz
für Sonne und Wärme, für Blume und Spatz.
Genießt den Frühling mit allen Sinnen,
so könnt ihr neue Kraft gewinnen.
Das Dunkel und Graue schnell entweicht,
es wird ums Herz euch dann ganz leicht.
Der Lenz macht jetzt alles bunt,
gehabt euch wohl und bleibt gesund!
Ende des Jahres bin ich wieder da,
mit Schnee und Eis - wunderbar!"

(c) zauberhexe 1.Feb.2006

zauberhexe am 1.2.06 23:26


Frühlingsregen

Ein paar alte Frühlingsgedichte von mir:

Er steigt hervor der Frühlingsduft,
aus dieser schwarzen Erden
und Fruchtbarkeit liegt in der Luft,
verheißt ein neues Werden,
verheißt uns allen neues Leben,
ein neuer Anfang wird gemacht
die Mutter Erde wird es geben,
sie hat das Feuer neu entfacht.
Das Füllhorn ihrer guten Gaben,
schenkt sie uns immer wieder neu,
der Kreislauf wird kein Ende haben,
Natur bleibt stets dem Menschen treu.
Auch wenn der Mensch, in seinem Wahn,
dieses Geschenks nicht wert,
das Leben fängt stets wieder an,
nur Heil uns wiederfährt.




Weicher Boden unter den Füßen,
Eis, das langsam abwärtsschmilzt,
Maulwurfshügel, die neu wachsen,
Knospen, die zum Brechen prall.

Vogellied, am frühen Morgen,
Taubenpaar im Paarungsrausch,
Sonnenlicht, durch trübe Fenster,
frohes Hoffen, überall.

Gleißend klare Morgensonne,
erste Spitzen, die zartgrün,
Sonnenwärme, auf den Gliedern,
Vogelschwärme nordwärts ziehn.

Neues Licht und neues Werden,
neu auch ich und alle Welt,
wieder neues, frohes Leben,
Frühling ist´s, der Einzug hält.





Wetterhexe kanns nicht lassen,
schreitet wieder fort zur Tat,
denn sie kann es noch nicht fassen,
dass sie es empfunden hat.
Frühling soll bald wiederkommen,
wär so lang schon an der Zeit,
Vogelsang wurd schon vernommen,
doch der Frühling scheint noch weit.
Wenn das Grün wie Nebelschwaden,
auf den kahlen Bäumen liegt.,
schenkt der Frühling seine Gnaden,
endlich hat er nun gesiegt.
Auf den Wiesen wird es bunter
und das Herz wird wieder weit,
die Gefühle rauf und runter,
haben ihre hohe Zeit.
Menschen fangen an zu träumen,
was der Winter unterdrückt,
wenn der Blick von Blütenbäumen,
uns die Herzen so entzückt.
Alle fangen an zu leben,
waren viel zu lange starr,
denn die Liebe will nun geben,
diesen Frühling manchem Paar.
In den Herzen siegt die Sonne,
macht sie glücklich und bereit,
denn die wahre Liebeswonne
ist die schöne Frühlingszeit.
Feiert sie mit frohen Sinnen,
spürt die große Festlichkeit,
denn in jedem Neubeginnen,
liegt die wahre Menschlichkeit.






Stillstand

die weiße Decke über allem,
das sich schon lange regen will,
sie hemmt noch lange alles Leben,
bedrückt das Sein und hält es still.
Ungeduld wird in mir wach,
ich will nicht länger warten,
ich sehne mich schon so danach,
nach Sonne, Luft und Garten.
Die wundervollste Kostbarkeit,
das allererste Bunt
dann endlich, ist es wieder Zeit,
mein Herz fühlt sich gesund

C: Wetterhexe

wetterhexe am 31.1.06 19:25


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