Schillers tolle Tanten Schillers tolle Tanten


Weiberlyrik - Weiberlogik Schiller 1781
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" Wer die Dinge sehr lange abwägt, wird viel weniger leisten!" Friedrich Schiller ( 1759 - 1805 )
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Bloggedichte

Herbstgedanken

Der Himmel spinnt nasse Wasserfäden,
schleift sie über Felder und Wiesen.
Abgeerntet ist nun der Garten,
und ich brauche ihn nicht mehr zu gießen.
Die Amseln hüpfen froh umher
und sammeln Regnwürmer ein.
Noch ist die Futtersuche nicht schwer,
doch bald schon wird es anders sein.
Die Blätter leuchten bunt am Baum,
dann und wann segelt eins leise nieder.
Eine Krähe sitzt auf dem Gartenzaun
und putzt sich ihr schwarzes Gefieder.
Der Kastanienbaum wirft Stachelbällchen
auf die Wiese hinter dem Haus.
und die Kinder holen voller Freude
die glänzendbraunen Kugeln heraus.
Der Igel sucht nun eine Bleibe
und futtert sich fleißig Pölsterchen an.
Wir türmen ein Nest auf aus Blättern und Zweigen,
worin er gemütlich schlafen kann.
Ich liebe den Herbst, dieses sanfte Vergehen.
Ganz langsam wird alles müde und still,
und über allem webt ein leiser Zauber,
der die Welt ganz sachte verhüllen will.

@Hannelore
schillerstolletanten am 4.10.06 09:53


Vollmond

Am Himmel steht der volle Mond,
die Nacht ist hell und klar.
Ruhe über allem thront,
und Frieden wunderbar.
Die Menschen liegen tief im Traum,
doch ich find keine Ruh.
Ich seh im lichten Mondenschein
dem Tanz der Elfen zu.
Sie wiegen sich im Silberglanz,
tanzen auf und nieder,
und ganz leise, wie von fern,
erklingen ihre Lieder.
Eine dicke Wolke schiebt sich
träge vor das Mondgesicht.
Nimmt mir meine Vollmondfreude
und das helle Silberlicht.

@ trollblume
schillerstolletanten am 7.9.06 23:14


Kreislauf

Wenn Nebel über Feldern liegen,
das Laub sich färbt im bunten Ton,
wenn Vogelschwärme südwärts ziehen,
dann fliegt die Fröhlichkeit davon.

Vorbei sind all die Sommerklänge,
das kühle Glas in lauer Nacht,
vorbei die lauten Balzgesänge,
die Welt schläft ein, ganz leis und sacht.

Wir suchen diesen Klang von Innen,
der immerwährend wiederkehrt.
Der Lebenskreis hat ein Beginnen
und einen Lauf der immer währt.

Aus all dem Grau des starren Lebens,
erwächst ein neues, helles Licht,
der Kreislauf dreht sich nie vergebens,
vergessen wir ihn in uns nicht.

Ein jeder Tod bringt neues Werden,
ein welkes Blatt nährt neue Frucht,
versteht den Kreislauf hier auf Erden,
bevor ihr ihn im Jenseits sucht.


C: Wetterhexe
wetterhexe am 7.9.06 08:53


Gewitterwoken

Düster braut sie sich zusammen,
diese schwarze Wokenwand,
zieht bedrohlich übers Land.
Dieses Schauspiel zu genießen,
wissen Wetterhexen nur,
dieses wilde Wolkenfließen
ist das Schauspiel der Natur.
Sonne sticht mit letzten Strahlen,
schwefelgelb wirds ringsumher,
und die Lichter, diese fahlen,
ziehen an das Wolkenheer.
Wind erhebt sich, zieht schon Kreise,
schwingt sich auf zum wilden Sturm,
plötzlich ist es wieder leise,
drohend steht der Wolkenturm.
Helles Blitzen, Donnergrollen,
Blitz und Donner toben irr,
keiner kann mehr flüchten wollen,
aus dem Untergangs-Gewirr.
Peitschend kommt die Flut hernieder,
träger Bach wird schnell zur Flut,
legt der Wahnsinn sich dann wieder,
ist bald alles wieder gut.
Luft ist klar und alle Schwüle
weicht der milden Regenflut,
herrlich ist die Abendkühle,
Gold die letzte Sonnenglut.

C: Wetterhexe


Gebunkert unter: Jahreszeitenlyrik
Wetterhexe am 10.7.06 21:33


Sehnsucht

Wenn der Körper schlafen geht,
nimmt die Seele Ausgang.
Befreit sich von der Erdenschwere
ein paar Stunden lang.

Sie fliegt hin zum Ort der Sehnsucht,
für sie ist das nicht weit.
Wozu der Körper Stunden braucht,
schafft sie in kurzer Zeit.

Sie ruht sich aus an diesem Ort,
findet Freude dort und Glück,
wenn sachte dann der Morgen graut,
fliegt sie leis zurück.

Ich bin erwacht im Morgenschein
und mein Herz wird schwer,
denn die Seele, sie war dort,
wo auch der Körper gerne wär.

An diesem Ort voll Fröhlichkeit,
voll Wärme und voll Glück.
Eine Träne will heraus,
ich halt sie nicht zurück.

@trollblume
schillerstolletanten am 24.8.06 06:39


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